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Dogmatische Abgrenzung oder offener Diskurs

28. Mai 2008 | Von admin | Kategorien: Nachrichten

Die Präsidentin des nächsten Deutschen Evangelischen Kirchentages Karin von Welck kritisierte den Umgang des Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche Wolfgang Huber mit dem Dialog mit Muslimen:

Während Huber für eine “dogmatische Abgrenzung” zum Islam stehe, plädiere sie für einen “offenen Diskurs” zwischen den beiden Religionen, sagte von Welck dem Abendblatt. Diese Kritik ist nicht ohne Brisanz, da von Welck den Evangelischen Kirchentag in Bremen im kommenden Frühjahr als Präsidentin leiten wird. Von Welck wies allerdings die Darstellung der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) zurück, nach der sie bei einer Veranstaltung in St. Katharinen am Montagabend gegen Huber “gewettert” und diesem vorgeworfen habe, er habe sich “entsetzlich dogmatisch abgegrenzt”.

Laut der KNA sagte von Welck “es ärgere sie an der Amtskirche, wenn Bischöfe in der Öffentlichkeit aufträten, als hätten sie einen Alleinvertretungsanspruch für die Kirche”.

Der nächste evangelische Kirchentag findet 2009 in Bremen statt. Frau von Welck ist Kultursenatorin in Bremen.

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