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Schünemann zur Islamkonferenz

4. April 2008 | Von admin | Kategorien: Frontseite, Nachrichten

Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann hat sich negativ zur Islamkonferenz geäußert.

Es gebe weiter keinen direkten Ansprechpartner bei den Muslimen. Der Moslem-Koordinierungsrat repräsentiere nur einen Bruchteil von denjenigen, die hier lebten. Das Ergebnis nach drei Islamkonferenzen sei sehr dürftig. Das Bekenntnis zum Grundgesetz und der Beschluss, Islam-Religionsunterricht einzuführen, reiche nicht aus, so Schünemann. Es bestehe weiter die große Gefahr, dass statt der integrierten Mehrheit, gerade die Muslime, die in Parallelgesellschaften lebten, plötzlich Ansprechpartner würden. Die Islamkonferenz stehe deshalb vor einem Scheideweg.

Die Islamkonferenz wurde 2006 vom Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ins Leben gerufen. Darin sind die 15 Politiker, 5 Vertreter der muslimischen Verbände und 10 Privatpersonen – darunter auch ausgewiesene Islamkritiker – , dei vom Innenminister ausgesucht wurden, vertreten. In den Arbeitskreisen “Religionsfragen im deutschen Verfassungsverständnis”, “Deutsche Gesellschaftsordnung und Wertekonsens”, “Wirtschaft und Medien als Brücke” und “Sicherheit und Islamismus” arbeiten auch Wissenschaftler mit.

Vor allem von konservativen Politikern wie dem CSU-Generalsekretär Markus Söder wird von Muslimen unter Androhung der Ausweisung nicht nur ein Bekenntnis zum Grundgesetz der Bundesrepublik, sondern auch ein “lückenloses Bekenntnis” zu “deutschen Werten” gefordert (WELT).

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  1. [...] zur deutschen Islamkonferenz durch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte er mehrmals kritisiert und teils die Auflösung der Konferenz gefordert. Diskutiere über diese Nachricht. %COUNT% – (1) [...]